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HEARTED MOTHER

Die interkontinentale Band HEARTED MOTHER ist eine psychedelische Rockmusikband. Die Band gründete sich 2003 und ist benannt nach einer Ableitung von einem legendären Album der Band PINK FLOYD. Sie gelten als Nachfolger von PINK FLOYD und KING CRIMSON. Der Gründer ist der Gitarrist Arty McLloyd, der die Band durch seine markige Gitarrenvirtuosität und durch den makaberen Einsatz vieler Effekte kennzeichnet.

Offizielles Band-Logo und Siegel
Offizielles Band-Logo und Siegel

Ihre ersten Lieder sind auf dem Album "INTERIOR MOON" drauf, aber das erste Album ist "1'! PARAGRAPH". Die ersten Lieder sollten nie veröffentlicht werden, da sie ziemlich konfus komponiert wurden. Aber "INTERIOR MOON" wurde das erfolgreichste Album. Geprägt war es durch harmoniebasierenden "GO BY THE ACCESSIBLE NAG OF THE OLD MAN STEWART" und "IN THE FLOW OF CHAMPAIGN". Aber auch durch sehr experimentelle Songs wie "SEABREAKER" und "RARE VISIONS AND CONFUSED NOTION". Im ersten Album waren viele mainstreamtaugliche Lieder drauf, wie die Singles "DARING DIARY PARAGRAPH" und "BREAKFAST FOR THE MOODY MAN". Im Gegesatz zu "INTERIOR MOON" enthielt es weniger Lieder.

Das dritte Album "THE PSYCHEDELIC BREAKFAST STORY" war eines der psychedelichsten Alben HEARTED MOTHER's die Lieder kennzeichnen sich durch Abwechslung von Harmonie und Unmelodik innerhalb eines Liedes. Die Singleveröffentlichung war "SCORPION, THE CONSTELLATION", sie verzeichnete aber wenig Erfolg. An sich hatte das Album den größeren Erfolg.

Zur selben Zeit veröffentlichte Arty McLloyd sein erstes Soloprojekt - "A BETTER DAY". Es war eine Single die sich sehr gut verkaufte. Zu dieser Zeit stieg auch die Bekanntheit Hearted Mothers erheblich. Nun verkauften sich alte Alben Hearted Mothers noch besser. Ab den Tag sind alle Soloalben McLloyd's und Später auch Loot's mit dem Siegel "A Product of Hearted Mother" versehen, damit der kommerzielle Erfolg der geldgierigen Extremisten des Kapitalismus gesteigert wird.

Das nächste Album war "CARCASS IN DOUGH". Für HEARTED MOTHER Alben war dies eine sehr leichte Kost, mit vielen melodiösen und harmonischen Liedern. Eine Besonderheit auf diesem Album stellt der Zweiteiler "INUSITÉ" und "THANKS TO MR. CREATOR THAT I AIN'T NO RUBE" dar, da es sehr experimentell ist. Dies war wieder ein Album, das unkonzeptioniert war.

Das Album "HEARTED MOTHER" (ein komischer Name für das fünfte Album), welches auch als das LIP ALBUM bekannt wurde, war das erste Album in dem Arty McLloyd Weltmusik mit einbrachte. Die Instrumente reichten von der Koto über Mandoline bis hin zur Trompete.

Der Höhepunkte McLloyd's Karriere ist "HITCHHIKER". Es ist ein Konzeptalbum, das erst in der richtigen Reihenfolge gehört, einen Sinn ergibt. Das Album erreichte bemerkenswerte Verkaufszahlen und ist ähnlich wie "THE PSYCHEDELIC BREAKFAST STORY" öfter verkauft worden als ihre Singles. Die Singles waren: Der Opener "SHUTTLES" und das darauffolgende "TREFOIL CLINGER". Das Album erzählt laut Fan-Interpretationen die Geschichte eines typischen japanischen Durchschnittsfabrikarbeiters. Ob das stimmt ist unklar, da Arty McLloyd nicht über seine Alben erzählt.

Während dieser Zeit entstanden eine Vielzahl von Aufnahmen Arty McLloyd's, die während der Aufnahmepausen aufgenommen wurden, entstanden. In vollständiger Zahl wurden sie unter dem "Product of Hearted Mother" "PONCHO" veröffentlicht. Die Singleauskopplung "HOME FOR ME" verzeichnete noch mehr Erfolg als "A BETTER DAY". Als B-Seite enthielt "HOME FOR ME" noch das Lied "GUNMAN". Beide wurden in den Hitparaden rauf und runter gespielt. Zu der A-Seite wurde noch ein Video veröffentlicht.

Das sporadische Mitglied von HEARTED MOTHER, Prey Loot, arbeitete während seiner künstlerischen Pause von HEARTED MOTHER an einem Soloalbum. Dass er in einer Schaffenspause lag, hörte man deutlich. Fans kritisierten den einfallslosen Titel ("ALBUM #1") sowie den lasch gespielten Bass. Loot ließ sich davon nicht beirren und legte Wert darauf, dass überhaupt jemand den Bass als Soloinstrument nutze und mit soviel Pathos daran arbeitete. Prey hatte mit dem Album, was technisch gesehen eigentlich nur eine EP ist, minderen (um nicht zu sagen überhaupt keinen) Erfolg.

Das Sommer-Album "A SECTION" wurde 2006 als Durchschnittskost sowohl für Leichtathleten, wie auch Schwergewichte aufgenommen. Es enthält melodische und rhythmische Elemente, im Gegensatz zu "HITCHHIKER".

Nun veröffentlichte Arty McLloyd noch die EP "JUST THE OLD PSYFOLC". Da man Arty McLloyd nun in der Popschublade handelte, nahm er es als krasses Psynoise Album auf, das an härtere HEARTED MOTHER mit Gesang errinnerte. Das Album fand viele enttäuschte Käufer. Die EP hatte aber auch einen positiven Effekt: Arty McLloyd wurde im "MetalTerror!" und im "HeavySpikes" erwähnt und hat eine gute bis sehr gute Bewertung als Progmetaller bekommen. Arty McLloyd muss heute immer noch lachen, wenn er an die Fanbriefe denkt, dort wo der Inhalt von Morddrohung bis hin zu Kinderwünschen reichte.

Die fatale Treppe
Die fatale Treppe

Die beiden Single-Auskopplungen "UNCTION BAY" und "KEY 'DEATH' IS USED" aus dem Album "A SECTION" wurden zu den erfolgreichsten Singels HEARTED MOTHER's. Demzufolge hatte auch die Tour zu "A SECTION" ein einschlägigen Erfolg. Allerdings musste die Tour mit einer dezimierten Besetzung stattfinden, denn es tat sich viel hinter den Kulissen von HEARTED MOTHER. Yurolf Cucumba, zum Beispiel, wurde wegen Kinderschänderei verhaftet. Er wurde am 9. April von der Bundespolizei auf einem Spielplatz aufgegriffen. Anders erging es James Carlson, dem Schlagzeuger. Es ereignete sich an einem lauen Sommermorgen, als die Aufnahmen zu "HEY JOE" geprobt werden sollten. James vergaß sein Kabel im Erdgeschoss und musste die Treppe hinuntergehen, da sich das Studio von HEARTED MOTHER auf dem Dachboden befindet. Doch als er die Treppe hinunterging stolperte er dermaßen unglücklich, dass er sich das Genick brach und sofort tot war. Der gerufene Notdienst konnte nur noch den Tod feststellen. Er wurde noch am selben Tag begraben und soll demnächst ein Lied gewidmet bekommen. Den vollständigen Rückschlag erhielt HEARTED MOTHER aber erst als Lenny Johnson seinen Vater erschoss. Lenny nannte dem Gericht als Grund für die Tat, dass es ihm verweigert wurde bei den weiteren Sessions von HEARTED MOTHER teilzunehmen. Dies ging ihm dermaßen an die Ehre, dass er sich nicht mehr beherrschen konnte und völlig losgelöst handelte. Nun sitzt er im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich HEARTED MOTHER wieder aufrappelte und neue Songs gespielt wurden. Noch im selben Jahr widmeten sie auf ihrer Tour "HOGTIE" den Titel "ROAD TO THE MOTOR" James Carlson, es befindet sich mit zwei weiteren Live-Aufnahmen auf dem Live-Album "HOGTIE". Desweiteren enthält es ein Titel von JIMI HENDRIX und von ihrem eigenen Album "1'!PARAGRAPH". Bei diesem Konzert traten sie zwar nur zu zweit auf (A. McLloyd und P. Loot), aber sie konnten dennoch die Menge in ihren Bann ziehen und weitere Erfolge feiern.

Als Antwort auf den großen Erfolg drängten alle darauf ein BEST OF zu veröffentlichen. Im September 2006 kam, allerdings gegen den Willen von HEARTED MOTHER, ein Best Of ("TERRIFIC ANSWER") in die Läden. Es enthält zahlreiche Klassiker und laut des Produzenten nur die besten Titel der Vergangenen Monate von HEARTED MOTHER. Es diente dem Plattenlabel eigentlich nur zur Überbrückung der nächsten Monate. Denn es soll eine schwere Zeit nach dem touren folgen.

DIE Urkunde
DIE Urkunde

Das neue Album "WASTE" entstand in der legendären Ära, in der Yurolf Cucumba ein Lebenswandel durchzog. Er offenbarte sich einem Schamanen, der ihn von seinen kranken Gedanken befreite. Die Rückkehr in ein normales Leben war für ihn nur noch möglich, indem er die neue Chance ergriff und sein Leben komplett änderte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich wieder HEARTED MOTHER zuwendete und mit McLloyd und Loot zahlreiche Demos produzierte. Teile dieser Demos wurden perfektioniert und auf ein teilweise seichten Album gebracht, das den Titel "WASTE" trägt. Die Titel stehen im unmittelbaren Zusammenhang zueinander und im gewissen Maße doch wieder Gegensätzlich. Ohne Frage war dies ein idealistisches Comeback von Yurolf und HEARTED MOTHER, denn das Bürgerrechtsbüro in Guatemala, versicherte Yurolf mit einer Urkunde, dass er nun ein "Guter und Gewissenhaft Handelnder Mensch" (Zitat aus der Urkunde) sei.

Nachdem Loot im Dezemberwinter 2006 sein Equipment erweiterte war er bereit mit Arty McLloyd einen Handel einzugehen. Es sollte ein weitreichendes Geschäft mit positiven Folgen für beide Seiten ergeben. McLloyd schlug Loot den "Tausch des Plektrums" vor. Loot brauchte erstmal eine Weile um über den Deal und dessen Folgen nachzudenken. Nach zweiwöchiger Verhandlung und unendlich schlaflosen Nächten mit Konferenzen, ging Loot den Deal ein. Der Weg für ein neues und besseres HEARTED MOTHER war geebnet. Noch heute schreiben alle Zeitungen darüber und neue Bands versuchen diesem Akt der Fortuna nachzueifern.

Nachdem sich Yurolf wieder in die Band metamorphierte, plante HEARTED MOTHER ein Doppelalbum mit dem Titel "SEVERAL THINGS", das 2007 erschien. "SEVERAL THINGS" ist eine Sammlung von Raritäten und B-Seiten von nahezu allen Alben und Singles. Als Bonus enthält es die Demo "CRACKING STACKER ROW", eines der ersten Songs von HEARTED MOTHER. Das Lied "FOR THE BIRDS" ist John Cage gewidmet. Der Titel ist eine Anspielung auf Cage's Werk "Pour Les Oiseaux" (engl. For The Brids). Mit dem neuen Studio Album "PENETRATION: ABSURD", traten sie nur noch als HM auf, da sie wiederum nur aus 2 Leuten bestanden. Mit diesem Album verließen sie ihren Psyfolc, und machten Noise Industrial. Das Lied "Sleep Dog" (erschienen auf "SEVERAL THINGS") war eine Demo und B-Seite der Singleauskopplung "NOISE BRUT". Es ist wohl das exotischte Hearted Mothers bzw. HM. Das Album floppte finaziell wie auch musikalisch. Von der Musikpresse wurde es als fast nur produziertes Werk angesehen. "Viel Geräusche, wenig Musik ergibt Langeweile" schrieb die Zeitschrift "MetalTerror!". Obwohl die drei weiteren Singles "THE SMASH HIT", "PACIFY" und "TAB!" sehr musikalisch und normaler Durchschnittsindustrialrock waren, blieben sie als einzige dieser Sorte auf dem Album. Die zweite Single "PACIFY" wurde zur EP gewandelt, um den finanziellen Flop zu überstehen. Doch die EP war ein noch größerer Flop als das dazugehörige Album. Vielleicht lag es an dem nicht überzeugenden Inhalt ("PACIFY", "SLEEP DOG" plus zwei verschiedene Edits der Lieder + Vocal Edit von "THE SMASH HIT" namens "SAVE YOU" und einem experimentellen Song) oder an dem Preis, der genauso hoch war wie ein Platte, in Langspielzeit. Nach dem Flop grenzte sich Arty McLloyd nach der Virtually Absurd-Tour durch Kanada von Hearted Mother erstmal ab. Er brauchte eine Ruhepause vom Bandstress. Nach einigen Herumexperimentieren bekam McLloyd wieder Lust zum musizieren, doch die Restmitglieder wollten erstmal wieder eine Pause machen. Daraufhin nahm Arty McLloyd sein drittes Studioalbum auf. Es bekam den Namen "HAMILTON WAYS." Man bemerkt allerdings, dass die Musik für Hearted Mother bestimmt war. Sie war noisig und avantgardisch. Aber als er das Album aufnahm folgten noch Arty McLloyd-typische Stile wie sein expressionistischer und sehr abstrakter Gesang und wieder etwas Psyfolc. Das Album hat eine sehr erfolgreiche Hitsingle "THE FLYPAPER WITH A FLUTE", das später die nachfolgende Psyfolc Underground Szene prägte. Das Album verkaufte sich aber nur mittelmäßig.

Plektrentausch
Plektrentausch (v.l.n.r.: Yurolf Cucumba,
Arty McLloyd, Prey Loot und Lenny Johnson)

Um den nur mäßigen Erfolg dieses Albums zu zelebrieren, veranstaltete Arty McLloyd ein Frühstück zu dem alle Mitglieder von HEARTED MOTHER eingeladen waren. Allerdings bestand HEARTED MOTHER zu diesem Zeitpunkt nur aus zwei Mitglieder, nämlich Prey Loot und Arty McLloyd. An diesem Morgen sollte sich während des Frühstücks eine dramatische und entscheidende Szene zwischen den letzten verbliebenden Bandmitgliedern abspielen. Als Arty beim frühstücken Prey bittete ihm die Butter zu geben, erkannte Prey, dass Arty die Butter aus dem Becher förmlich herausstach. Prey konnte sich diese Art des Butterschmierens nich mitansehen, denn er wiederum streichte die Butter. So kam es zum härtesten Konflikt den die Band je durchgemacht hat. Prey konnte es nicht verantworten, dass die Butter auf diese weise geschmiert wird. Die Band stand wieder einmal kurz vor dem Zusammenbruch. Und so kam es dann letztendlich auch, denn Arty wollte es sich einfach nicht vorschreiben lassen, wie er denn die Butter aus dem Becher holt. Die letzten beiden Mitglieder trennten sich darauf hin voneinander um wieder getrennte Wege zu gehen.

Die spaltendende Margarine
Die spaltendende Margarine

Prey Loot begann sofort als er in seinem Studio angekommen war, neue Tracks für sein zweites Album aufzunehmen. Es trägt den Titel "SCHRUBENZIA". Mit diesem Wort verknüpft er die Wut und den Hass auf Arty. Und rein zufällig fand er in einer Kiste eine alte Tonbandaufzeichnung von HEARTED MOTHER Zeiten, auf dem Arty McLloyd ziemlich cholerische Anfälle losgelassen hatte. So setzte er sich mit dieser Cholerik musikalisch auseinander und fertigte einen Track dazu an "ARTZ MCKLOTZ". Dieser Titel ist eine absolute Parodie auf Arty McLloyd, der davon erst gar nichts gemerkt hatte. Doch zum Veröffentlichungstermin musste es von ihm genehmigt werden. Für die Rezensenten war es eine Frage der Ehre, aber Arty gab dann doch ein Okay, denn er war darüber sehr amüsiert und zwischen den Bandmitgliedern herrschte wieder eine Harmonie wie eh und jeh. Yurolf Cucumba unterstützte Prey bei den Aufnahmen zu "LET'S PITZI", was bei ihm wieder das Selbstbewusstsein stärkte. Prey begann das erste mal hart an einem Album zu arbeiten und schaffte es, das Album pünktlich zum Release-Termin fertig zu bekommen. Die Kritiker waren überzeugt, dass ein neuer Stern am Bass-Himmel geboren war. Doch der Lob an Prey Loot's neuen Album klang schnell wieder ab als sich herausstellte, dass er doch nicht so hart daran gearbeitet hatte wie angegeben. Der Titel "SULA BASSANA" zum Beispiel wurde in weniger als drei Minuten aufgenommen und in zwei Minuten fertig gemixt, obwohl das Lied in seiner fertigen Fassung länger als zehn Minuten in Anspruch nimmt. So kam es, dass sich Prey zurückzog und versuchte seine Fertigkeiten und Ansprüche zu trainieren. Und so wurde der Titel "FUCK THE FUCKING FUCK! EH!" geremastered und schlug in der Diskoszene ein wie eine Bombe. Die DJ's waren so von der Gestaltung versessen, dass sie (vergeblich) versuchten Prey Loot zu imitieren. Doch kamen sie zum Schluss alle auf den gemeinsamen Nenner das es nur einen Prey Loot geben kann. Danach veröffentlichten Prey Loot und Arty McLloyd eine Single, die ohne das Pseudonym, Hearted Mother zu verwenden, veröffentlicht wurde. Die Single "THE COMPUTER" kam in die Top100 und war in Puerto Rico eine Woche auf Platz 1. Ein Riesenerfolg für die beiden Blutsbrüder.

Das neue Passbild von Yurolf Cucumba
Das neue Passbild
von Yurolf Cucumba

Nun nahmen sie wieder ein echtes HEARTED MOTHER-Album auf. Allerdings folgte wieder ein Stilbruch. Dieses Album ist reine Avantgarde. Die Musik wird von vielen Hörern als angstzubereitend und bedrückend bezeichnet. Das Album bekam den Namen "THE SMOKED EEL IN THE ASPIQUE." Es enthält wirklich keine "rockigen" Stücke. Ein Grund dafür könnte der mögliche Einfluss von J.F. Mam J. Jasond sein, der zuvor noch von der Band engagiert wurde, um die folgenden Aufnahmen auch umzusetzten. Er Verstand es, die Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und so neues Licht in die Schatten die Songstruktur zu bringen um so, losgelöst vom Kontext des Irrationalen, die Songs wieder auf die Ebene des natürlich Idealistischen zurückzutransponieren. Doch ist selbst diese LP ist für HEARTED MOTHER's Verhältnisse ein sehr langsames Album geworden. Eine Besonderheit des Albums ist die Wiederaufnahme des "DYERÅ"-Themas, welches auf "HITCHHIKER" erstmals aufgegriffen wurde. Dieser Titel, der dieses Thema auffasst heißt hier "POEM". Wieder wird der Vergleich des Menschens mit der Natur gemacht, indem eine Parabel zum Ich-Sein aufgegriffen wird. Dieses Thema ist sehr komplex, welches auch schon von Aussätzigen versucht wurde aufzugreifen um es in ein Buch zu packen. Diese Tat gelang aber nicht. Arty schweigt zu diesen Thema, Prey hat von dem Thema, was die Texte der "Songs" angeht sowieso keine Ahnung, weil er um eine perfekte, bassgestützte und avantgardische tiefe Melodieführung seiner 0,2 Inch dicken Bassseiten bemüht ist und J.F. Mam J. Jasond liest wieder vertieft in seinen Psychologiebüchern und versucht die Metaphern und Allegorien der physisch-geistigen zu studieren.

Arty McLloyd bei der Marine
Arty McLloyd
bei der Marine

Dann kam der schwarze Tag des Postpsych: Der 27.August 2007 wurde zu einem der schlimmsten Tage für HM-Fans. Arty erklärte die Band wieder als getrennt. Als Grund gab Mr. McLloyd an, dass sie kreativ ausgebrannt seien. "Wir kopieren uns nur noch selbst" sagte Arty. Nach kurzer Kreativpause Arty's, nahm Arty sein letztes Album auf, bevor er zur Marine ging. Es war das antireligiöse Konzeptalbum "IS NOT FOR THE CREATOR." Das Album litt unter der Orientierungslosigkeit Arty's, denn darauf hörte man viele Stilrichtungen von Techno bis Folk und A Capella-Songs. Der Erfolg blieb aus. Nach dem letzten Album, brachte er noch ein Best-of-Album heraus. Es bekam den Titel "THE SOLO YEARS." Neben den Erfolgreichsten Stücken beinhaltet es eine Reihe Arty's persönlicher Lieblingslieder, B-Seiten und solche die nur als Single veröffentlicht wurden, wie "A BETTER DAY" und "THE COMPUTER", wo Prey den Bass beisteuerte, sowie deren B-Seiten "DECEMBER NIGHTS" und "NOTHING FOR". Jetzt stand das Ende Hearted Mothers bevor: Arty verließ die Band endgültig und Hearted Mother war verloren. Danach kam noch eine letzte Kollektion Arty's heraus: "THE BOOTLEGS." Eine Sammlung von Bootlegs, die unter anderem Stücke enthalten, die auf sein letztes Album kommen sollten, aber aus Gründen in den Plattenverträgen nicht mit veröffentlicht werden konnten und auch nicht in das Konzept des letzten Album passten. Um diese Lieder dennoch zu veröffentlichen, brachte Mukke-Records dieses Album heraus. "MetPsychProg!", eine Musikzeitschrift schrieb "Eine der gelungesten Live-Alben der letzten 20 Jahre!". Allen Anschein nach waren alle mit dieser Lösung zufrieden, doch Hearted Mother fand es intern weniger ansprechend. Denn zum einen durften die bis zu diesem Zeitpunkt geschriebenen Lieder nicht mehr veröffentlicht werden und ein Großteil des Erlöses ging hauptsächlich an ihren Manager.

Die Konsequenz war, dass sie eine Rechts-Lücke ausnutzten und ihrern Manager, Dr. Kongo, fristlos kündigten und von nun an die Band als Manager ins Register eingetragen wurde. Da Hearted Mother während der vergangenen Periode etliche Songs geschrieben hatte, die von ihrem alten Stil abwichen, hatten Sie ein Verbot von Dr. Kongo erhalten, diese zu veröffentlichen. Doch da sie diese Hürde überwunden hatten, konnten Sie nun tun und lassen was Sie wollten. Es wurden noch einige Merchandising-Verträge geschlossen, die alle dem Guten gewidmet wurden, und von keiner ethisch-moralisch-Denkenden Person angezweifelt werden kann. So kam es zu den beiden EP's ".EXE PART 1" und ".EXE PART 2". Diese EP's spiegeln das gesamte Schaffen Hearted Mothers der letzten elf Monate wieder. Denn während Arty bei der Marine war, hatte er genug Zeit auf der Korvette gefunden diverse Songs zu komponieren. Das legendäre "MOONLIGHT" schrieb er während der Schleichfahrt im Persischen Golf. Der widerspenstige Song "WYSIWYG" leitet sich zwar von einer IT-Phrase ab, wurde aber selbst durch Arty im Gefecht erlebt, er bekam nämlich das, was er sah, den Krieg und somit das Leid über den Schmerz und die Freude über den Sieg. Prey unterdessen beeinflusste Arty in der hinsicht, dass er ihm eine Welt eröffnete von der er vorher nicht einmal im Stande war zu denken.

Es kam des einen Tages als Arty eine geheime Botschaft an seinen Kommandostab sandte. Prey befand sich zu diesem Augenblick zufällig im selben Äther und empfing diese Nachricht, doch kam sie nur bei Prey an, und nicht im Stab des Marine Kommandos. Es schien als ob diese Nachrichten nur unidirektional Funktionierten und nach dem Lesen sofort gestoppt wurden und nicht weitergeleitet wurden. Anscheinend war der Äther stark potentialgefährdet. Prey merkte dies durch die folgenden Nachrichten und schlussfolgerte daraus, dass er der einzige war der diese Nachrichten bekam. So machte er sich zum nächstgelegenen Militärstützpunkt auf und übergab die Botschaft, doch keiner schien ihm zu glauben. So kam es zu dem zufälligen Erlebnis der Blutsbrüdersymbiose. Prey fand sich nach dieser schmerzlichen Erfahrung auf einmal im Körper von Arty und konnte ihn dahingehend beeinflussen, dass sich Arty an seinen Korvettenkapitän wendete und ihm diesen Vorfall erklärte. Der Kapitän kannte dieses Problem, denn er selbst hatte solch eine Erfahrung bei einem Nahtoderlebnis durchgemacht und konnte dadurch bezeugen, dass es dieses Phänomen wirklich gibt, auch wenn es viele Zweifler gibt. So befahl der Kapitän eine komplette Umstellung der Ethernetverbindungen auf den alten IPv4-Adressraum, denn dieser reichte für die viermal-acht-Bit-Vullduplex Übertragung aus, nur das es nicht mit dem modernen MD5-Hash verschlüsselt werden konnte. So sendeten Sie ihr Problem schnellstmöglich im Klartext an den Stab, machten aber eine Kehrtwende und entkamen so den byzantinischen Piraten. Als sich Prey dann aus dem Körper von Arty entfernte, überkam Arty ein kalter Schauer und er dachte er hätte alles geträumt. Als sie die Heimat erreichten war es eine Sache der Geheimhaltung, diesen Vorfall nicht zu melden, so legten Prey, Arty und der Kapitän ein Schweigegelübte über diesen Vorfall ab, und keiner hat auch nur ein Wort darüber verloren. Im Endeffekt verdankt Arty sein leben Prey. Doch darüber sollte auch nicht gesprochen werden.

Die EP's schlugen zwar nicht ein wie eine Bombe, wurden aber dankend von etlichen Fans entgegengenommen. Ein Grund wird der zusammenhalt innerhalb Hearted Mother's sein, denn an diesen Werken haben sich alle in gleichen Teilen integriert und somit ein HM-Gemeinschaftswerk erster Güte geschaffen. Jeder der Titel erzählt seine eigene Geschichte und deshalb entstand diesmal mit Absicht kein Gesamtkonzept, denn auf diesen EP's zählt jeder Track als ein Konzept was auch ein ganzes Album hätte füllen können.

ARTY MCLLOYD

Arty McLloyd
Arty McLloyd

James-Arthur Lloyd-McDonald (alias Arty McLloyd) wurde am 27.10.1972 in Builth Wells in Wales als Sohn eines Treckerfahrers geboren und verbrachte seine Kindheit meist in einem Kuhstall. Geboren wurde er als James Lloyd. Er lebte in einem Vorort von Chester (in der britischen Grafschaft Cheshire) und in ärmlichsten Verhältnissen bei einer Pflegefamilie. Seine Adoptiveltern mochten ihn nicht, deshalb musste er im Kuhstall aufwachsen. Sein Pflegevater wollte, dass er den Namen Arthur McDonald bekommt, aber ein richterlicher Beschluss beschloss, dass er beide Namen zu tragen hat, also: James-Arthur Lloyd-McDonald. Da seine richtige Familie aus Wales kommt, wird der Name Lloyd wie Kleut ausgesprochen.

Sein Interesse für Musik wurde geweckt, als er zum 12 Geburtstag ein Banjo bekommen hatte. Er hatte in seiner Kindheit nie Musik gehört. Das erklärt wohl auch sein eigenständigen Stil. Das ertse Mal als er Musik gehört hatte, kam Loretta Lynn im Radio und ab da an hasste er Musik. Sein Kindheitsleben war geprägt durch harte Arbeit. In der Schule hatte er keine Probleme, außer in Musik und Kunst. Seine Lehrer erkannten seinen Stil nicht, so wie es bei vielen Künstlern gewesen ist.

1992 ging er zur Royal Navy als Petty Officer. Dort kam er in Verbindung mit Marschmusik und anderer Unterhaltungsmusik. Aber erst als er King Crimson, die späten Talk Talk und Pink Floyd kennenlernte, lernte er Musik zu schätzen und studierte autodidaktisch die Geschichte der progressiven, psychedelischen und experimentellen Sounds. Im Jahre 2000 wurde er Reservist und ging nach Deutschland, um eine neue Existenz zu schaffen. Dort lernte er deutsche Prog- und Elektromusik kennen, besonders haben ihn die Bands wie Stern-Combo Meissen, Kraftwerk und Frumpy interessiert. Noch im selben Jahr traf er Prey Loot und sie schlossen Blutsbrüderschaft. Sie musizierten zusammen als Straßenmusiker auf Eimern und alten Kontrabässen. Durch Prey Loot lernte Arty McLloyd die Soundperfektionisten des New Artrock zu schätzen. Bands wie Nine Inch Nails, Tool und Smashing Pumpkins wurden seine Lieblingsbands. Nun spielten sie zeitgemäßere und experimentellere Musik und bald hatten sie soviel Geld, dass sie sich echte Instrumente kaufen konnten.

Arty's erste Versuche in der digtialen Kunstwelt
Arty's erste Versuche in der
digtialen Kunstwelt

Dann traf er andere Leute, wie z.B. Lenny Johnson, der aus einer Schaustellerfamilie kam, auf dem Jahrmarkt und Yurolf Cucumba, der Lastwagenfahrer eines hiesigen Fuhrunternehmens ist und gründeten 2003 Hearted Mother.

2008 wurde er wieder in die Royal Navy eingezogen. Dort verrichtet er noch heute seinen Dienst und versucht sich hochzuarbeiten. Nebenbei gelingt es ihm einige Videos zu drehen (unter anderem zu Sheep & Lamb und zu Puscifers Momma Sed). Diese Werke sind zwar anfangs weniger bekannt dafür eine neue Richtung einzuschlagen wie er es mit seiner Musik tat, aber so ist er sich sicher, dass er kein Virtual-Artist ist. Dies kann man auch anhand seiner "Bilder" erkennen, die nicht einmal ein dilettantisches Talent aufweisen, sondern eher ein primitives zusammenstellen von "Dingen".

Als Arty 2009 seine musikalischen Tätigkeiten aufnahm, vermochte er nicht einmal zu ahnen, was ihn diesmal leiten würde. Nachdem seine Aufnahmen der beiden ".EXE" EP abgeschlossen waren, die komplett durchstrukturiert und am Rechner minuziös durchkomponiert wurden, legte er seine neuesten Ideen aus der Schublade. "Es ist Zeit für ein Stöpsl." sagte er, und somit stand auch gleich der neue Titel für das Album fest: "Stöpsl". Für diesen Longplayer legte er sich allerdings nur eine grobe Skizze zurecht, was den Einfluss der anderen Mitglieder einen großen Freiraum hinterließ.

Doch sofort nach dem Release sollte es einen weiteren Umbruch bei Arty geben. Nachdem er ein Konzert der Sludge-Metaller 1515 besuchte, und sich vorher Backstage mit dem Gitarristen einen philosophischen Disput lieferte, war er danach wie umgekrempelt. Sofort setzte er alle Hebel in Bewegung das nächste Hearted Mother Album ins Leben zu rufen. So erschienen die ersten Demos zu "Himmelfahrtskommando".

PREY LOOT

Prey Loot
Prey Loot

Prey Loot. Seit je her ein fragwürdiges Geschöpf. Geboren wurde er so ungefähr in der Nähe eines Krankenhauses. Niemand kümmerte sich darum, wo oder wann er geboren wurde. Man behauptet sogar, dass er niemals geboren wurde. Doch Prey konnte sich schnell in seiner Umgebung etablieren.

Er begann sich selbstständig das Lesen beizubringen und verbrachte seit seiner Kindheit nie auch nur eine Minute damit über nichts nachzudenken oder nie etwas zu beobachten. Sein Humor bezog sich schon wärend seiner Jugendzeit auf Autoritäre Personen. So hatte er in der Schule eine schwere, aber doch stets gut geführte Schulzeit. Doch an jenem Tag sollte sich eineiges ändern.

Prey erkannte eines der wichtigtsten Gesetze der Natur: Niemand war von vorgestern, doch alle konnten im Glanz des Tageslichtes bei Nacht innerlich zittern. Als er sich über sie Tragweite dieses Gesetzes bewusst wurde, begann er seine ersten wissenschaftlichen Bücher zu schreiben und damit sein Geld zu verdienen. Doch sollte seine Entdeckung nicht unbemerkt bleiben. Ein anerkannter Professor der Innerkünstlichen Energie brachte Prey Loots These auf eine Formel und begann damit gewisse Experimente durchzuführen. Der Professor (dessen Name hier nicht erwähnt werden darf) übte damit ein großes Interesse auf die Allgemeinheit aus. Doch als er mit Prey Loot auf einer öffentlichen Autobahn versuchte seine These zu beweisen wurden sie von der Polizei festgenommen und eine Psychatrie verwiesen.

Prey Loot's Meisterwerk von 1995: 'Zusammengepuzzeltes Zerbrochenes Rotes Glas auf grünem Untergrund mit schwarzem Rand.png'
Prey Loot's Meisterwerk von 1995: "Zusammengepuzzeltes
Zerbrochenes Rotes Glas auf grünem Untergrund mit
schwarzem Rand.png"

Es stellte sich heraus, dass sowohl Prey als auch der Professor an einer kognitiv-selektiven Hirnunterdrückungsabwicklung litten. Prey konnte durch einen speziellen Eingriff gerettet werden, doch für den Professor kam jede Hilfe zu spät, wobei sich später herausstellte, dass es sein Vater war und somit die Krankheit vererbar sei. Prey ließ sich davon allerdings nicht seine Lebensfreude nehmen. Er begann nach seiner gewissen Phase künstlerisch und auch logisch denkend aktiv zu werden.

Als er im Jahr 2000 auf seiner eigenen Kunstaustellung Arty McLLoyd kennenlerente, spürte er bereits bei seiner Anwesenheit seine kreativ-avantgardistisch progressive Einstellung zur Musik. Nach ein paar Jam-Sessions waren Sie ein stark eingespieltes Team und beschlossen auch Blutsbrüderschsaft zu begehen. Es dauerte nicht lange bis sie etliche Demo-Tapes aufgenommen hatten und ihre ersten Werke auch zur öffentlichen Vorführung herausgaben. Ein wichtiger Schritt zur psychoanalytischen Phase von Prey ist vor allem das Werk "Fuck The Fucking Fuck! Eh!", das sowohl in musikalischer als auch virtueller Richtung neue Maßstäbe gesetzt hat.

Doch nach einer künstlerischen Schaffenspause, wandte er sich einem Studium der Frequenzganganalyse und Regelkreissynthese zu. Während dieser intellektuellen Irrfahrt, die ihm vorher Fremd war, konnte er wichtige Erkenntnisse über das Spektrum der Musik sammeln und eignete in seinem Hauptfach "Dynamische Frequenzgangkompensation durch stellgrößenvariable Integrationsregler mit realem Filter" einem Master-Typischen Sitzschein an. Durch die fortschreitende Wissberierigkeit Prey's kam es, dass er während seiner Zeit auf der Akademie noch ein wenig Zeit für die künstlerisch freie Musik fand.

Im Jahre Neun nach Zweitausend konnte er sich durch sein konzeptionelles Verständnis an sein nächstes Projekt wagen, einem Video zu einem Track von Stöpsl. Durch die neue Unabhängigkeit Hearted Mother's kam es aufgrund finanzieller Diskrepanzen zu dem definitiven Entschluss nur ein Video zu drehen, somit folgten nächtelange Diskussionen der Bandmitglieder zur Auswahl eines äquivalenten Songs. Nach Zuhilfenahme von willkürlichen Passantenbefragungen in Innenstädten, Twitter- Umfragen und diversen Hetzeinträgen in zahlreichen Musikblogs und -foren, die zu keinem produktiven Ergebnis führten, einigte man sich einfach auf das atmosphärischste Stück und zugleich dem Geheimnisvollsten: "Avalon Penetration". Eigentlich lag es mehr daran, dass es der letzte Tiel auf dem Album war, aber dies wurde vor Presse erst einmal verschwiegen.

Wie so üblich in einer Band mit manigfaltig gestreuten Meinungen, kam es auch zu differenzen in der groben Struktur des Videos, doch Prey ließ sich dabei von niemanden beeinflussen und bürgte für das Video alleine. Entstanden ist ein Zusammenschnitt aus dem Klassiker "Evil Brain From Outer Space", einem Sci-Fi-Klassiker aus dem Jahre 1964. Die Idee des Films, ein Erdbewohner, gesteuert über sein Gehirn von Ausserirdischen beschreibt so ungefähr die gesamte Geschichte der Welt sowie im einzelnen die von Prey und Hearted Mother.

YUROLF CUCUMBA

Yurolf Cucumba
Yurolf Cucumba

Seit geraumer Zeit, als es noch Männer mit Mut, Stärke und Willen gab, da hätte man Yurolf nicht unbedingt als Mann bezeichnet. Doch leider haben sich diese Zeiten geändert. Yurolf wurde als ein schwächlicher Sohn einer Mutter geboren und hatte eine geborgene Kindheit, fern von jeglich Negativem. Er wurde weder über Tod noch über andere schlechte Dinge wie Gewalt oder Diebstahl aufgeklärt. Durch diese bolschewistisch-kommunistische Erziehung wird er später auch zu den teuflischen Taten im Stande sein, die sich kein normaler Mensch in der Phantasie träumen lassen würde (Anm. des Psychologen).

Als er im Alter von ungefähr neun Jahren das Holzschnitzen für sich entdeckte, zieht er sich immer mehr aus seinem Leben zurück in seine eigene Welt. Meist ging er dazu in den Schuppen und fing an aus Holzklötzen Phantasiefiguren zu kreieren, denen er den Namen "Hungaslon" gab. Der Name wurde von der ungarischen Zigeuner-Bewegung der Rumänen abgeleitet, worüber er etwas im Fernsehen glaubte gesehen zu haben.

Im besten Alter, so circa mitte Zwanzig, verliert er sich komplett in seiner Welt und findet sich nicht mehr hinaus. Er war offen für alles was ihn noch tiefer in Psychose versetzte. So war es nur eine Frage der Zeit bis er sich mit Hearted Mother und Opiaten einließ. Mit seiner Hilfe entstanden viele wichtige und prägende Songs von Hearted Mother wie: An, Is, Could und I. Doch es war nicht alles Gut! Er löste sich auf einmal komplett aus dem Universum und begann viele Morde und sexuelle Strafdelikte, wobei ihm niemand, nicht einmal der Eine, heraushelfen konnte. Doch durch eine Annonce in der Tageszeitung fand Prey Loot eine Lösung.

Ein Schamane bot seine Künste jedem an, der bereit war sie zu bezahlen. Da Yurolf zu dieser Zeit komplett pleite war und Hearted Mother durch ihr Album- und Merchandising-Programm genug Geld zur Verfügung hatte, bezahlten sie den Schamanen. Es vergingen zwei Wochen bis der Schamane Yurolf wieder näher an der Grenze von Gut und Böse heranholte als er es überhaupt jemals war. Um ihn dann noch nicht rückfällig werden zu lassen, riet der Schamane zu einer Heilanstalt in Guatemala, mit der er nur positive und erfolgreiche Erfahrungen hatte. So wurde er vom Schamanen gleich für drei Monate in die Klink überwiesen. Danach war es endlich so weit: Das Bürgerrechtsbüro gestattete ihm die Klink zu verlassen und versicherte der Öffentlichkeit, dass er nun wirklich in dieser Welt lebt.

Nach ein paar Demo-Sessions, war Yurolf wieder innerlich bereinigt und es folgte das Doppel-Album "Several Things", das ohne sein Genie, ja sogar ohne seine Anwesenheit wohl nie fertig geworden wäre.

Nachdem Yurolf wieder von seinen Band-Kollegen auf einem Sesamstraßenfest aufgelesen wurde, beschlossen Sie ihn zu einem Solo-Album oder zumindest eine Solo-EP zu überreden. Denn man konnte noch in Yurolfs Augen einen kreativen Sinn der positiven Mächte erkennen. So kam es nach drei Monaten zur EP "Bam Bam Di Doh". Diese Single stieg sofort in den Hillbilly-Charts auf Platz siebenunddreißig und verkaufte sich prächtig. Bereits nach einem Monat mussten alle Plattenläden und Elektronikfachmärkte ihre Bestellungen bei Mukke Records wiederholen, denn bis dahin war alles vergriffen. Doch damit hatte man selbst bei Mukke Records nicht gerechnet. Somit mussten wieder neue Exemplare produziert werden die jedoch einen Qualitätsmangel aufwiesen, da die Originaldateien nicht mehr aufzufinden waren, und nur noch schlecht kopierte Backups verfügbar waren. Somit stieg der Wert der ersten Ausgabe um ein vielfaches und wird in zahlreichen Auktionshäusern mit mehr als dem zehnfachen Kaufpreisen gehandelt.

Ein altes swasiländisches Sprichwort meint in seiner inhaltlichen Übersetzung: Man lernt aus Fehlern. So lernte auch Yurolf aus seinen. Er war zunehmens wieder ansprechbar und guckte legale Filmchen. Doch seine innere Stimme schwieg weiterhin. Bis Prey seine innere Stimme zum reden brachte, indem er sie wie durch einen Dirac-Impuls erregte und zum Schwingen brachte. Nun war er allerdings nicht mehr zu halten. Seine ärtzlichen Aufsichtspersonen rieten Hearted Mother: "Sofern Sie noch daran interessiert sind, mit Herrn Cucumba musiklaisch gemeinsame Wege zu beschreiten, raten wir ihnen, ihn sicher im Tonstudio einzusperren, und zwar über eine Dauer von mehreren Tagen." (Zitat von Dr. Dr. rer. nat. phil. habil. H. P. B.). Und was sollte man dem noch entgegensetzen? So geschah es Ende Oktober, dass Yurolf eingeschlossen wurde und nun kein entkommen mehr möglich war. Bereits in den ersten November-Tagen zeichnete sich eine radikale Kehrtwende in seinem Verhalten ab. Arty und Prey öffneten vorsichtig das Studio und sahen einen konzentrierten Yurolf. Er schien eine Symbiose mit dem Mischpult eingegangen zu sein, denn er war so auf seine Musik fokussiert, dass er es kaum bemerkte, dass er nun wieder frei war. Im ersten Moment wollte er wieder verschwinden, doch JF Mam J Jasond hörte sich einen seiner aufgenommenen und gemixten Tapes an und war begeistert. Yurolf, der schon immer einen sehr großen Wert auf die Meinung von JF Mam J Jasond gelegt hatte, kehrte sofort wieder um und holte die anderen Tapes aus seinem Tresor. Zusammen mit der gesamten HM-Crew produzierten sie noch in der selbigen Nacht das Album "Defixio". Das Cover wurde in wenigen Stunden von Prey Loot gezeichnet, der einfach die Ideen von Yurolf in ein quadratisches Gebilde konzentrierte und konzentrisch auf der Leinwand anordnete. Es entstand, Lenny's Meinung nach, das beste Cover in der Musikgeschichte von 300v.Chr. bis heute. Mit diser Einstellung schienen auch die Verkaufszahlen einherzugehen, denn bereits die hundertfache Produktionsauflage von "Bam Bam Di Doh" hatten wieder einmal nicht ausgereicht. Und somit schließt sich der Kreis, denn ein neues kartesisches Sprichwort meint: Es ist erst vorbei, wenn es beendet ist.

JAMES CARLSON

James Carlson
James Carlson

Mit bürgerlichen Namen heisst James eigentlich Rüdiger Vollbaum und wurde 1982 in Teheran geboren. Er ist der Sohn eines jiddischen Tischlers und einer islamischen Sekretärin. Nach dem Bürgerkrieg in ihrem Dorf nahe Teheran musste Sie fliehen und fanden dadurch ihren Weg nach Deutschland. Rüdiger war als Kind ein sehr aufgewecktes Kerlchen, konnte sich allerdings niemals so richtig durchsetzen. Er hatte ab dem neunten Lebensjahr eine Zwangsneurose und kann seitdem nicht mehr 10 Minuten stillsitzen. Dadurch ist er auch eigentlich nur ein Übergangsmitglied bei Hearted Mother geworden. James lernte durch seine Krankheit den Professor (Prey's Vater) kennen und kam so in die Band. Natürlich konnte er auch einige musikalische Referenzen aufweisen. Er hat als zwölfjähriger bereits sein Schlagzeugspiel in seiner Band "Homeless" perfektioniert und konnte somit auf eine langjährige Studio- und Bühnenerfahrung zurückgreifen. Er bewarb sich per Post bei Hearted Mother als, sie einen Drummer per Zeitungsannonce suchten. Doch ein Gespräch war nicht nötig. Arty hatte ihn bereits auf einem ArtRock Fetival in Nesseh (heutiges Lybien) gesehen. Er war damals so von ihm fasziniert, dass er ihm gleich aufgefallen ist, doch hätte Arty niemals gedacht, dass er sich bei Hearted Mother bewerben würde, da er ja mit seiner eigenen Band mehr Erfolg hatte als Hearted Mother zu diesem Zeitpunkt. Grund für die Auflösung von Rüdigers Band waren innere Differenzen, die nicht beigelegt werden konnten. Zum einen hatte der Gittarist eine Rot-Grün-Schwäche und konnte daher schlecht rot von grün unterscheiden, der Bassist wiederum hatte eine Grün-Rot-Schwäche und konnte grün von rot schlecht unterscheiden. Da gab es immer Streit, denn der eine hatte nur rotes, der andere nur grünes Equipment. Eine Anekdote von James besagt, dass bei einem Auftritt die beiden Kollegen ihre Instrumente vertauschten und es gar nicht merkten. Aber James merkte es bereits beim Auftritt, denn es wurden während des Gigs immer weniger Zuschauer.

James war eigentlich ein Wanderarbeiter auf dem Weg ein besseres Leben als ein ArtRocker zu führen, doch sollten seine letzten Aufnahmen sein endgültiges Schicksal besiegeln. Bei seinen vorerst letzten Aufnahmen kam er tolpatschigerweise ums Leben, als er vom Dachboden ins Untergeschoss gehen wollte, um einige Kabel zu holen.

Hearted Mother konnte den tragischen Tod ihres so familiären Schlagzeugkomparsen erstmal nicht verkraften. Allerdings widmeten Sie ihm einen Song, der auf ihrer einzigen Live-CD erschienen ist. Allein Rüdiger war der Grund für diese Live-CD, denn Hearted Mother hatte sich von solch einem Kommerz-Gehabe stark distanziert. So lebt James Carlson a.k.a. Rüdiger Vollbaum nicht nur im Herzen von Hearted Mother und seinen Eltern, sondern auch auf den ersten veröffentlichten Live-Material von Hearted Mother.

LENNY JOHNSON

Lenny Johnson
Lenny Johnson

JOHN FITZGERALD MAM JEREMIE JASOND

J.F. Mam J. Jasond
J.F. Mam J. Jasond

John Fitzgerald Mam Jeremie Jasond (a.k.a. JF Mam J Jasond), ein mürrischer Vagabund aus dem mittleren Nord-Osten der Republik. Sein Alter und Geburtsort kann nur geschätzt werden, da er seit seiner Kindheit Probleme mit seinem Gedächtnis hat. Angefangen hat alles direkt nach seiner Geburt. Als seine Mutter ihn nur wenige Tage nach seinem Erscheinen im Diesseits erblickte, konnte sie es selber kaum fassen, aber das Kind was sie gebar, konnte nicht von ein und demselben Vater sein. So zog sie mit ihrem Sohn durchs Lande auf der Suche nach den Vätern die für dieses Subjekt verantwortlich waren. Am Ende der monatelangen Reise kam sie schließlich erschöpft zu einem Urteil. Insgesamt kamen vier Männer in Frage, die auch wiederum Namensrechte besaßen, und dies auch vor Gericht einklagen konnten. Da seine Mutter eine gebildete, wissbegierige und intelligente Vagabundin war, ging sie ein Kompromiss ein: ihr Sohn sollte alle Vornamen tragen. Was Sie aber nicht wusste war, dass ihr Sohn an einer seltenen Gehirnerkrankung litt. Er konnte sich seit seiner Geburt nichts merken was mehr als drei Worte besitzt. Die Gehirnforscher stehen noch heute vor diesem Rätsel.

So kam es dass JF Mam J Jasond sich weder an seine Mutter (die ebenfalls mehrere Vornamen besaß) noch an seinen Geburtsort (im Nord-Osten der Republik bestehen die Namen der Dörfer aus bis zu elf Worten) erinnern kann. Lediglich ein alter, vergilbter Zettel in seiner Hosentasche erinnert noch an seinen Namen, aber ob dieser richtig geschrieben ist weiss niemand mehr zu sagen.

Da es für JF Mam J Jasond kompliziert war, mit Worten umzugehen, artikulierte er sich durch die Musik. Und das nicht gerade auf einem niedrigen Niveau. Ganz im Gegenteil, so wie andere Menschen es lernten mit Worten zu reden und durch ihre Intonation eine Stimmung auszudrücken, schaffte es JF Mam J Jasond sich allein durch Tonhöhen zu unterhalten. Er studierte sogar einige Zeit lang den Gesang der Wale und entschlüsselte wichtige Phrasen, die noch heute von Meeresbiologen genutzt werden um die Säuger der Meere zu Orten und ihnen zu folgen. JF Mam J Jasond kannte alle Tönen des westlichen und östlichen Abendlandes. Er konnte sogar die Raga von 22 Shruti auf seine eigens definierten 47 Mikrotöne mehr als verdoppeln.

Als dies in einschlägigen Tageszeitungen veröffentlicht wurde rief dies Hearted Mother auf den Plan. Als Prey dies las war er gerade zu in symbiotischer Schockstarre. Sofort versuchte er den damals noch obdachlosen JF Mam J Jasond aufzusuchen und fand ihn auf einem Straßenmusikerfestival im Norden Tadschikistans. Als die Hearted Mother Crew seinen Auftritt verfolgte konnte man bereits die funkelnden Augen des Managers sehen, der darin eine potentielle Geldquelle sah, aber auch der Rest konnte sich durch JF Mam J Jasond's Atonalität sehr gut vorstellen, dass dies ein weiterer Durchbruch für den Psy-Folc und damit für Hearted Mother's Musikgeschichte wird.

Begonnen wurde mit den Aufnahmen zu "The Smoked Eel In The Aspique" bereits Anfang 2006 und allein durch JF Mam J Jasond's geradezu pathetischer Leidenschaft für die Musik, konnte sich Hearted Mother voll entfalten. Die komplexen und doch durchstruktirierten und einfachen Passagen stammen alle aus dem Kopf von JF Mam J Jasond. Es war kaum zu fassen, aber nur an wenigen Stellen wurden nach dem ersten Demo-Tape winzige Verbesserungen durchgeführt, die ein Laie kaum erkennen würde, aber für JF Mam J Jasond doch enorm wichtig und klangbildend herausstachen. Probleme mit der Veröffentlichung gab es erst als die Platte fertig wurde, denn Hearted Mother plante ein steriles, gerade zu kontrapunktiertes Layout, was für den Manager aber nicht in Frage kam, da er darin Umsatzeinbußen sah, und seiner Meinung nach die Käufer nur davor abschrecken würde sich diese Platte zu kaufen. Am Ende konnte man sich auf ein Artwork von Arty einigen das beiden Ansprüchen gerecht wurde.